Blaue Reihe – Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung

Blaue Reihe – Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung

Die Lehrstuhlreihe „Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung“ erscheint in unregelmäßigen Abständen in größeren Sammelbände und Monographien. Die Reihe wird herausgegeben von Prof. Dr. Karl Wilbers. Die Beiträge dieser Reihe sind zum einen als gedruckte Fassung über den Buchhandel, z.B. über Amazon zu erhalten. Die Online-Fassung wird als Open Content dauerhaft archiviert, ist bei der Deutschen Bibliothek registriert und über Uniform Resource Names (URN) dauerhaft und stabil adressierbar. Die Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung werden online bereitgestellt und stehen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.


Band 20: Die Einführung einer erweiterten Schulleitung an eigenverantwortlichen beruflichen Schulen
Manfred Greubel, Berlin (epubli Verlag), 2017

Von den Schulen wird erwartet, sich eigenverantwortlich immer rascher vollziehenden sozialen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandlungsprozessen effektiv und effizient anpassen zu können. Dies bedeutet insbesondere für die Schulleitungen einen hohen quantitativen und vor allem qualitativen Aufgabenzuwachs und führt zu einem neuen Rollenverständnis. Dieser Aufgabenzuwachs ist an eigenverantwortlichen Schulen nicht mehr von der engeren Schulleitung alleine in der erwarteten hohen Schul- und Unterrichtsqualität zu leisten. Aus diesem Grund ist eine erweiterte Schulleitung einzuführen. Jedoch besteht hinsichtlich der Gelingensbedingungen für die Implementation einer erweiterten Schulleitung ein Forschungsdesiderat. Deshalb war es Ziel der vorliegenden Arbeit, aus dem Forschungsstand zur Organisationsentwicklung und zum Change Management zunächst Gelingensbedingungen abzuleiten. In einer darauf aufbauenden qualitativen Studie ‒ leitfadengestützten Expertenin-terviews ‒ wurde das Material einer strukturierenden Inhaltsanalyse unterzogen und die theoretische gewonnenen Gelingensbedingungen modifiziert. Zudem wird dargestellt, welche Wirksamkeit mit einer erweiterten Schulleitung erreicht werden kann.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-86135

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/8613


Band 19: Industrie 4.0 – Herausforderungen für die kaufmännische Bildung
Karl Wilbers (Hrsg.), Berlin (epubli Verlag), 2017

Der Sammelband erörtert die Bedeutung von Industrie 4.0 bzw. des Internet of Things für die Berufsbildung. Sowohl die Auswirkungen auf die Inhalte bzw. Ziele der kaufmännischen Bildung als auch auf die Methoden und Bedingungen der kaufmännischen Bildung werden erörtert.

Im einleitenden Beitrag bedenkt Karl Wilbers den Begriff und erörtert die Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte (Makroebene), die Unternehmen (Mesoebene) und Lehr- und Lernsituationen (Mikroebene).

Die Digitalisierung kaufmännischer Prozesse und die Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen hat im Blick Lutz Bellmann. Der Aspekt der Kompetenzanforderungen wird beleuchtet am Beispiel eines Unternehmens, nämlich Siemens von Jürgen Hollatz, und am Beispiel eines Berufs, nämlich der Industriekaufleute von Gabriele Jordanski, Bundesinstitut für Berufsbildung.

Die weiteren Auswirkungen fokussieren die methodischen Gestaltungsfragen kaufmännischer Berufsbildung. Kaufmännische Perspektiven der Lernfabriken in Baden-Württemberg reflektiert Ralf Scheid vom Landesinstitut für Schulentwicklung, Stuttgart. Eine besondere Form der Zusammenarbeit einer kaufmännischen und einer gewerblich-technischen Schule beleuchten Hasan Gencel, Kevin Molter, Jürgen Klose und Oliver Mothes. Die Veränderung von E-Learning durch Industrie 4.0 skizziert Welf Ring von der Universität Erlangen-Nürnberg. Im abschließenden Beitrag erörtert Mandy Hommel von der Universität Dresden geschäftsprozess- und funktionsorientiertes Lernen am Beispiel von SAP ERP HCM.

Insgesamt wird deutlich, dass die Auseinandersetzung um die Auswirkungen auf die kaufmännische Bildung zwar auf einige Befunde aufbauen kann, aber noch am Anfang steht. Hier tut sich ein großes Aufgabenfeld für die Gestaltung der kaufmännischen Berufsbildung auf.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-86409

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/8640


Band 18: Multiplikatorische Fortbildungen mit E-Learning-Unterstützungen
Gerhard Stitz, Berlin (epubli Verlag), 2017

Multiplikatorische Fortbildungen für pädagogische Professionals sind sehr verbreitet, aber wenig erforscht. In der vorliegenden Dissertation soll sich auf das didaktische Potenzial konzentriert werden: So wird untersucht, wie multiplikatorische Fortbildungen durch E-Learning unterstützt werden können. Dabei wird in der ersten Phase eine multiplikatorische Blended-Learning-Konzeption am Beispiel eines Forschungsprojekts entwickelt und erprobt. In der zweiten Phase wird in einem Prozessmodellierungsworkshop ein Prozessmodell für multiplikatorische Lehrkräftefortbildungen und darauf aufbauend in einem Ideenworkshop eine semantische E-Learning-Landkarte mit Unterstützungstools entwickelt, welche mit dem Prozessmodell verknüpft ist und tiefere Einsichten in die Thematik ermöglichen soll.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-81033

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/8103


Band 17: Die Wirtschaftsschule – Eine Schule des Übergangs im Prozess des Wandels

Yvonne Schalek und Jörg Schirmer, Berlin (epubli Verlag), 2016

Die Zukunft der Wirtschaftsschule scheint alles andere als gesichert. Aber die Anstrengungen, die zum Erhalt und zur Weiterentwicklung dieser etablierten und wichtigen bayerischen Schulart unternommen werden, sind äußerst bemerkenswert. Dieser Band möchte einen weiteren Einblick in die aktuelle Entwicklungsdebatte der bayeri-schen Wirtschaftsschule geben und versteht sich als Fortführung der Diskussion um die Zu-kunft der Bayerischen Wirtschaftsschule, die mit dem von Prof. Wilbers veröffentlichten Band „Die Wirtschaftsschule – Verdienste und Entwicklungsperspektiven einer bayerischen Schul-art“ im Jahr 2011 dokumentiert wurde. Dieser Band befasst sich nun mit den aktuell wichtigsten Themen für die bayerischen Wirt-schaftsschulen: Dem Übergangsmanagement und die Implementierung des neuen Lehrplans. Besonders das so genannte Übergangsmanagement hat im Hinblick auf das erfolgreiche Weiterführen der Schullaufbahn mittlerweile für viele Schülerinnen und Schüler und damit auch für die Wirtschaftsschulen selbst eine sehr hohe Bedeutung gewonnen. Im ersten Teil des Buches befassen sich die Beiträge damit. Der neu eingeführte Stundenplan Lehrplan-PLUS und die damit verbundenen Implementierungsbemühungen zur bestmöglichen Umset-zung bewegen zurzeit vor allem die Lehrkräfte an den Schulen in besonderem Maße. Der zweite Teil des Buches widmet sich diesem Themenkomplex.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-69567

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/6956


Band 16: Prozessmanagement als Instrument eines prozessorientierten Qualitätsmanagementssystems an beruflichen Schulen

Florian Berglehner, Berlin (epubli Verlag), 2015

Berufliche Schulen in Deutschland werden seit Ende der 1990er Jahre von den Kultusministerien der Bundesländer aufgefordert, prozessorientierte Qualitätsmanagementkonzepte zu implementieren. Dabei zeigt sich, dass die Umsetzung der Prozessorientierung, im Sinne eines umfangreichen Prozessmanagements, Schulen vor große Herausforderungen stellt. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich deshalb mit einem Prozessmanagementkonzept für beruflichen Schulen. Prozessmanagement versteht sich dabei als Instrument zur Unterstützung der landesspezifischen Qualitätsmanagementsysteme. Auf Basis eines theoriegestützten Schulprozessmanagementkonzepts wird ein praktischer Leitfaden für Schulen iterative entwickelt und vorgestellt. Der finalisierte Leitfaden kann im Sammelband ‚Schulisches Prozessmanagement‘ (Berglehner & Wilbers, 2015b) nachgelesen werden und steht unter www.wirtschaftspaedagogik.de zum kostenlosen Download bereit.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-67925

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/6792


Band 15: IT-Unterstützung der schulnahen Kompetenzorientierung an Berufsschulen. Gestaltung einer computergestützten Lernendenkompetenzakte zur Verwaltung von Kompetenzdaten

Simon Kunkel, Berlin (epubli Verlag), 2015

Die Kompetenzorientierung stellt Berufsschulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen, wenn diese als ganzheitlicher Ansatz durch Kompetenzmodellierung, -erfassung und -entwicklung an den Schulen verankert und umgesetzt werden soll. In der Forschung besteht eine Vielzahl an Kompetenzverständnissen, -modellen und -messverfahren. Durch deren Anspruch kommt es jedoch zu Problemen in der unterrichtlichen Umsetzung (z. B. durch komplexe Kompetenzmodelle, aufwändige Kompetenzmessverfahren, etc.). Diese Hürden verlangen ein Vorgehen, das in der vorliegenden Arbeit als schulnahe Kompetenzorientierung bezeichnet wird. Darunter verstanden wird eine unterrichtsnahe Umsetzung, die durch Lehrkräfte und Schulen unter den gegebenen restriktiven Bedingungen (z. B. Zeitknappheit, Taktung von Schulstunden, vorhandene materielle und personelle Ressourcen, Verhältnis von Schüleranzahl pro Lehrkraft, etc.) möglich ist. In dieser Arbeit sind damit insbesondere die Potenziale verbunden, die Lehrkräfte durch einfach zugängliche IT, in Form von (Online-)Office-Anwendungen erhalten. Aus dem Ansatz der Kompetenzorientierung versucht diese Arbeit in Bezug auf den Teilausschnitt der Kompetenzerfassung und -verwaltung zu ergründen, wie schulnahe IT-Unterstützung gestaltet sein muss, damit diese von Lehrkräften alltagstauglich einsetzbar ist. Zudem klärt sie, welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen an Berufsschulen erfüllt sein müssen, um diese schulnahe Kompetenzorientierung und den Einsatz von IT-Unterstützung zu ermöglichen. Zum Erreichen dieser Zielsetzung wird in der vorliegenden Arbeit ein spezifisches Forschungsvorgehen entwickelt, das in enger Bindung an den Design-Based Research ausgerichtet ist. Weitere Einflüsse entstammen dem Innovationsmanagement, dem Software Engineering und der qualitativen Sozialforschung. Unter Berücksichtigung dieser Disziplinen wurde die ‚Lernendenkompetenzakte‘ als IT-Unterstützung entwickelt, die insbesondere auf die Verwaltung von Kompetenzdaten der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet ist. Diese wurde durch eine prototyporientierte Entwicklung erstellt und mittels qualitativer Gruppendiskussionen und problemzentrierter Einzelinterviews evaluiert. Daneben konnten angestrebte Gestaltungsrichtlinien und Kontextbedingungen abgeleitet werden.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-67958

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/6795


Band 14: Didaktische Jahresplanung an kaufmännischen Schulen

Hrsg. von Karl Wilbers, Berlin (epubli Verlag), 2015

Die didaktische Jahresplanung ist für beruflichen Schulen eine aktuelle und anspruchsvolle Form der makrodidaktischen Planung. Dieser Band dokumentiert einen in dieser Form erstmaligen bundesweiten Austausch zur didaktischen Jahresplanung auf den 18. Hochschultagen Berufliche Bildung an der Technischen Universität Dresden. In den beruflichen Schulen wird die Herausforderung in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich aufgegriffen: Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, mit unterschiedlichen Konzepten, mit unterschiedlicher ‚Reinheit‘ der Lehre, mit unterschiedlicher Bedeutung für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, mit unterschiedlichen Handreichungen, mit unterschiedlichen Auswirkungen für die externe Evaluation und mit unterschiedlichen Unterstützungsstrukturen für die Lehrkräfte. Die Beiträge in diesem Band erläutern, was unter didaktischer Jahresplanung zu verstehen ist. Welches Vorgehen bei der didaktischen Jahresplanung in kaufmännischen Schulen ratsam erscheint. Welche überfachlichen Kompetenzen bei der didaktischen Jahresplanung in kaufmännischen Schulen berücksichtigt werden sollten. Welche Unterstützung von Schulen, etwa durch Fortbildung, Leitfäden, IT-Tools, sich in den Bundesländern bewährt hat und was bei der schulinternen Umsetzung der didaktischen Jahresplanung beachtet werden sollte.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-66351

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/6635


Band 13: Schulisches Prozessmanagement. Einführung, Praxisreflexion, Perspektiven

Hrsg. von Karl Wilbers und Florian Berglehner, Berlin (epubli Verlag), 2015

Prozessmanagement wird in den Wirtschaftswissenschaften seit langem diskutiert. Eine Reihe von Studien zeigen, dass sich Prozessmanagement auch in der Praxis in vielen Wirtschaftszweigen und Branchen etabliert hat. Prozessmanagement in Schulen wird dagegen bislang kaum wissenschaftlich diskutiert. Schulisches Prozessmanagement ist eng verbunden mit schulischem Qualitätsmanagement. Etwa seit Ende der 1990er Jahre sind berufliche Schulen in Deutschland aufgefordert, ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem einzuführen und umzusetzen. Einige Bundesländer und vereinzelte Schulen haben ein umfangreiches Prozessmanagementsystem entwickelt. Der vorliegende Band will die bisher nur in Ansätzen geführte Diskussion um schulisches Prozessmanagement vorantreiben. Der Band bietet zunächst eine Einführung in das schulische Prozessmanagement und stellt ein Unterstützungsinstrument zur Umsetzung in Schulen bereit. Darüber hinaus wird Prozessmanagement in Schulen einer Praxisreflexion unterzogen sowie die Verbindung zum schulischen Qualitätsmanagement aufgezeigt. Zur theoretischen Fundierung wird Prozessmanagement aus der Perspektive der Wirtschaftsinformatik und den Wirtschaftswissenschaften beleuchtet.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-65766

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/6576


Band 12: Teilsystemakkreditierung. Möglichkeiten und Grenzen einer Variante des Akkreditierungsverfahrens

Hrsg. von Karl Wilbers und Maria Wittmann, Berlin (epubli Verlag), 2014

Die Teilsystemakkreditierung ist eine Akkreditierung einer Hochschule, die sich auf eine studienorganisatorische Teileinheit, zum Beispiel eine Fakultät oder einen Fachbereich, konzentriert. Dabei wird das interne Qualitätsmanagement der Hochschule in Studium und Lehre überprüft, ob die ausgewiesenen Ziele erreicht und eine hohe Qualität der Studiengänge gewährleistet werden. Die erste und bisher einzig erfolgreich abgeschlossene Teilsystemakkreditierung ist an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften durchgeführt worden. Der vorliegende Band beinhaltet eine Dokumentation der zugrundeliegenden Konzepte und Erfahrungen. In einer Binnenbetrachtung liefern Beiträge der verschiedenen Stakeholder eine multiperspektivische Betrachtung. Diese Reflexion wird durch eine Außenbetrachtung ergänzt. Dabei wird die Sicht von externen Change Agents aus einem Unternehmen und dem Hochschulbereich, des begleitenden Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie des Akkreditierungsrates dargelegt.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-57439

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/5743


Band 11: Change-Design für Change Agents in universitären Veränderungsprozessen

Maria Wittmann, Berlin (epubli Verlag), 2014

Universitäten sind in den letzten Jahren mit einflussreichen Veränderungen u. a. aufgrund des Bologna-Prozesses konfrontiert und stehen vor der Herausforderung, Veränderungsprozesse im Bereich Studium und Lehre systematisch zu gestalten. Eine Schlüsselfunktion kommt der Rolle des Change Agents zu. Diesem obliegt die Aufgabe, die Veränderung zu begleiten und zu steuern, was einen komplexen Prozess und eine vielschichtige Herausforderung vor dem Hintergrund auftretender Konfliktsituationen sowie divergierender Interessen und Vorstellungen der Stakeholder darstellt. Das Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit konzentriert sich auf die Frage, wie ein Bezugssystem zur Gestaltung und Begleitung von universitären Veränderungsprozessen im Bereich Studium und Lehre an Universitäten durch Change Agents aussehen kann. Die theoretischen Reflexionen zu den Spezifika der Organisation Universität, Change Management sowie zur Rolle von Change Agents führen zu einer ersten Konturierung der Komponenten des Bezugssystems. Im Rahmen des empirischen Teils werden die Elemente durch Experteninterviews als Explorationsphase sowie durch eine umfangreiche Fallstudie weiter ausdifferenziert, mit dem Ziel, universitäre Spezifika für Veränderungsprozesse aus dem Bereich Studium und Lehre zu fokussieren sowie die Phasen des Veränderungsprozesses durch Zielsetzungen und Interventionen zu konkretisieren. Das Ergebnis der Arbeit ist ein Bezugssystem, bezeichnet als universitäres Change-Design, welches Phasen, Ziele, Interventionsinstrumentarien und Interventionen in universitären Veränderungsprozessen aus der Perspektive von Change Agents differenziert. Das universitäre Change-Design kann in Veränderungsprozessen Orientierung bieten, um das Verständnis der komplexen Herausforderungen von Veränderungsprozessen auf zentrale Handlungsfelder zu lenken und Unsicherheit zu reduzieren, gleichzeitig als Grundlage für Reflexionen eingesetzt werden.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-53723

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/5372


Band 10: Kaufmännische Bildung? Sondierungen zu einer vernachlässigten Sinndimension

Hrsg. von H.-Hugo Kremer, Tade Tramm und Karl Wilbers, Berlin (epubli Verlag), 2014

In der Wirtschaft und Gesellschaft lassen sich deutliche Veränderungen und neue Strukturen in der Arbeits- und Berufswelt feststellen, die sich zum Teil in Veränderungen des Systems beruflicher Bildung reflektieren. In diesem Zusammenhang gewinnt die alte Frage nach der Substanz ‚des Kaufmännischen‘ und damit verbunden nach dem Gehalt ‚kaufmännischer Bildung‘ wieder an Bedeutung. Es muss jedoch festgestellt werden, dass diese Fragen in der Wirtschaftspädagogik auf einer konzeptionellen Ebene aktuell kaum diskutiert werden, sondern vorwiegend im Zusammenhang mit Fragen der Kompetenzmessung auftauchen. Damit besteht dann die Gefahr, dass grundlegende Fragen danach, was eine kaufmännische Bildung auszeichnet, in der Berufsbildungspraxis in den Hintergrund geraten und in der Wissenschaft nur noch verkürzt oder im Kontext einer ökonomischen Allgemeinbildung behandelt werden. Gemeinsamkeiten aber insbesondere auch Besonderheiten und Spezifika von kaufmännischer Bildung in unterschiedlichen beruflichen Bildungsgängen und Sektoren gehen dabei weitgehend verloren. Es greift die Frage nach dem Kaufmännischen auf und zielt darauf, den Charakter des Kaufmännischen und des Ökonomischen aus unterschiedlichen Perspektiven auszuleuchten und so, wenn möglich, Ansatzpunkte für ein neues, zeitgemäßes Verständnis zu identifizieren.Es verfolgt die folgenden Fragen: Was steht im Zentrum kaufmännischer Arbeit? Bzw.: Was macht den Kern kaufmännischer Arbeit aus? In welchen Ausprägungen lässt sich kaufmännische Bildung beschreiben und erfassen? Wie lässt sich kaufmännische Kompetenz (dimensional) strukturieren?

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus4-45990

URL: https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/4599


Band 09: Implementierung von ERP-Systemen in den Unterricht an beruflichen Schulen

Dr. Horst Pongratz, Berlin (epubli Verlag), 2012

Die neu geordneten Lehrpläne an beruflichen Schulen fordern die Einbindung und Nutzung von ERP-Systemen an beruflichen Schulen. Diese Forderung alleine hat jedoch nicht zu einer flächendeckenden Nutzung dieser Systeme an Schulen geführt. Diese Nichterfüllung geltender Lehrpläne ist in weiten Teilen der Komplexität der ERP-Systeme geschuldet. Die vorliegende Arbeit entwickelt ein Vorgehensmodell zur (herstellerunabhängigen) Implementierung von ERP-Systemen an beruflichen Schulen. Hierbei werden sowohl Erfahrungen erfolgreicher aber auch nicht erfolgreicher schulischer ERP-Implementierungen zu Grunde gelegt. Die Synthese ergibt ein nachvollziehbares, ganzheitliches Schulentwicklungsmodell.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-34386

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2012/3438/


Band 08: Analyse der Wirksamkeit und Möglichkeiten der Weiterentwicklung externer Evaluationen

Melanie Buichl, Aachen (Shaker Verlag), 2012

Die Implementierung und Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen entwickelt sich in vielen schulischen Einrichtungen fast zu einer Selbstverständlichkeit. Allerdings stellt sich hierbei die Frage, ob sich die Qualität der Schulen auf der Basis kontinuierlicher Qualitätsarbeit verbessern konnte. Die damit verbundenen wissenschaftlichen Analysen der Erfolgs- bzw. Wirkungskriterien sowie Verfahren zur Analyse der Wirksamkeit von Qualitätsmanagement, insbesondere von externen Evaluationen im Schulbereich befinden noch in den Anfängen. Zur Analyse von externen Evaluationen wurde daher ein Modell entwickelt, das sich auf die Wirksamkeit externer Evaluation bezieht und folgende Ebenen vorsieht: die Zufriedenheit mit der externen Evaluation, die schulischen Innovationen als Folge der externen Evaluation, die Änderung des Output der Institution in Folge der externen Evaluation, die Resultate der Änderung des Outcome der Institution in Folge der externen Evaluation, der Return on Investment der externen Evaluation. Die vorliegende Analyse der Wirksamkeit bezieht sich auf den Pilotversuch zur Adaptierung des Europäischen Peer Review Verfahrens auf berufsbildende Schulen in Österreich. Auf der Basis des Wirksamkeitsmodells wurden zunächst in allen Schulen zwei quantitative Datenerhebungen durchgeführt, um anhand deren Ergebnisse einen Ausschnitt der beteiligten Bildungseinrichtungen im qualitativen Prozess näher zu untersuchen. Auf dieser Grundlage erfolgte eine Bewertung der einzelnen Stufen des Wirksamkeitsmodells und eine Ableitung von Empfehlungen für das Peer Review Verfahren. Anhand der abgeleiteten Ergebnisse erfolgte eine kriterienorientierte Gegenüberstellung von externen Evaluationen, um die unterschiedlichen Konzeptionen mit dem vorliegenden Untersuchungsgegenstand bzw. anhand der entwickelten Wirksamkeitsaspekte zu vergleichen und anschließend weitere Gestaltungsvorschläge ableiten zu können.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-32909

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2012/3290/


Band 07: Kritisches Denken fördern können – Entwicklung eines didaktischen Designs zur Qualifizierung pädagogischer Professionals

Dirk Jahn, Aachen (Shaker Verlag), 2012

Kritisches Denken zielt darauf ab, unabhängige und eigenständige Erkenntnisse zu erlangen, auf deren Grundlage wohlbegründete Urteile gefällt und Entscheidungen getroffen werden. Zentrale Fragestellung der Arbeit ist, wie diese Art des Denkens didaktisch gefördert werden kann und wie (angehende) Lehrkräfte, Dozierende als auch Aus- bzw. Weiterbildner dafür vorbereitet werden sollten. Lehrende und Dozierende erhalten dabei eine Fülle von Anregungen für die eigene Praxis. Hier sind z. B. Hilfen zum Assessment kritischen Denkens, Prinzipien zur Gestaltung eigener didaktischer Konzepte sowie beispielhafte Seminarplanungen, Aufträge und Materialien zu nennen, die im Rahmen einer empirischen Studie konzipiert, erprobt und sukzessive verbessert wurden. Diese praxisnahen Elemente stehen in einem fruchtbaren komplementären Zusammenhang mit den philosophisch-abstrakten Auseinandersetzungen um kritisches Denken in diesem Buch.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-31716

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2012/3171/


Band 06: Der Einsatz und die Förderung von Lerntechniken und Lernstrategien in der beruflichen Schule am Beispiel der Städtischen und Staatlichen Wirtschaftsschule Nürnberg

Christian J. Büttner, Aachen (Shaker Verlag), 2011

Wie lernen Schülerinnen und Schüler und wie kann ihre Lernkompetenz gefördert werden? Mit diesen beiden Fragen setzt sich der Autor intensiv auseinander und ermittelt mit etablierten Instrumenten ein sehr genaues Bild vom Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler an der Wirtschaftsschule. Basierend auf diesen detailierten Ergebnissen erfolgt eine gezielte Förderung von Lerntechniken und Lernstrategien im Unterricht unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Dazu setzt er sich intensiv mit den einzelnen Lehrplänen auseinander und integriert die Förderung von Lernkompetenzen, insbesondere durch den Einsatz von Lernsituationen, in den Fachunterricht. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse liefern nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Lerntechniken und Lernstrategien, sondern auch zum bisher wenig entwickelten Unterricht mit Lernsituationen an Wirtschaftsschulen.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-33619

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2012/3361/


Band 05: Wirtschaftsschule – Verdienste und Entwicklungsperspektiven einer bayerischen Schulart –

Hrsg. von Karl Wilbers, Aachen (Shaker Verlag), 2011

Die Wirtschaftsschule, früher „Handelsschule“ genannt, vermittelt eine allgemeine Bildung und eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung und bereitet auf eine entsprechende berufliche Tätigkeit vor. Sie ist eine Berufsfachschule und umfasst in zweistufiger Form die Jahrgangsstufen 10 und 11, in dreistufiger Form die Jahrgangsstufen 8 bis 10 und in vierstufiger Form die Jahrgangsstufen 7 bis 10. Die Wirtschaftsschule verleiht nach bestandener Abschlussprüfung den Wirtschaftsschulabschluss, d.h. einen mittleren Schulabschluss. Die Veröffentlichung soll die Verdienste und Entwicklungsperspektiven dieser besonderen Schulart in Bayern durch eine Fülle von Expertinnen und Experten aufbereiten. Zunächst wird ein Steckbrief in Zahlen vorgelegt, die Geschichte der Wirtschaftsschule dargelegt und aktuelle Reformperspektiven erläutert. Die verschiedenen Stakeholder – etwa die Wirtschaft, das Ministerium, die Eltern, die Verbände und Gewerkschaften – legen ihre Sicht auf die Wirtschaftsschule dar. Dies wird ergänzt durch Statements aller Fraktionen des bayerischen Landtags. Der Band schildert die Wirtschaftsschule als Schule des Übergangs, die in ihrem Umfeld verankert ist. Außerdem werden der Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten in den verschiedenen Lerngebieten der Wirtschaftsschule sowie methodisch-didaktische und organisatorische Entwicklungsperspektiven der Wirtschaftsschule erörtert.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-29149

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2011/2914/


Band 04: Prozessorientierte Wirtschaftsdidaktik und Einsatz von ERP-Systemen im kaufmännischen Unterricht

Horst Pongratz, Tade Tramm und Karl Wilbers, Aachen (Shaker Verlag), 2010

Durch den Einsatz komplexer ERP-Systeme zur Geschäftsprozesssteuerung haben sich kaufmännische Arbeitsprozesse und mit ihnen zugleich die Qualifikationsanforderungen im kaufmännischen Bereich in den vergangenen Jahren teilweise dramatisch verändert, ohne dass bisher die Praxis der kaufmännischen Berufsbildung darauf angemessen Bezug nehmen würde. Die Fähigkeit, sich in komplexen Prozessstrukturen orientieren zu können und hierin kompetent zu agieren, erweist sich zunehmend als zentrale kaufmännische Qualifikation und zugleich als ein Engpass bei der Umsetzung prozessorientierter Organisationsmodelle. Umgekehrt betrachtet bieten ERP-Systeme ein noch weitgehend unerschlossenes didaktisches Potenzial zur Gestaltung arbeitsanaloger Lernumwelten. Dieser Band zeigt einerseits curriculare Konzepte und didaktische Ansätze auf und diskutiert praktische Problemlösungen an innovativen Schulen; andererseits werden auch die grundlegenden wirtschaftspädagogischen, wirtschaftsinformatorischen und betriebswirtschaftlichen Begründungszusammenhänge deutlich. Der Band richtet sich an Lehrkräfte an beruflichen Schulen, an Personen aus der Lehreraus- und -fortbildung, an Ausbilder und Personalverantwortliche aus den Unternehmen sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus der Berufsbildungsforschung und Bildungspolitik sowie nicht zuletzt an Studierende und Referendare, die sich nach unserer Einschätzung intensiv mit dieser Thematik auseinander zu setzen haben werden. Prozessorientierung und ERP-Systeme aus fachwissenschaftlicher Sicht: Zunächst werden die fachwissenschaftlichen Grundlagen für die weitere Auseinandersetzung gelegt. Prof. Dr. Michael Gaitanides, ein exponierter Vertreter der Prozessorientierung in der Betriebswirtschaftslehre, führt in den grundlegenden Zusammenhang von Geschäftsprozess und Prozessmanagement ein. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und Michael Hoffmann stellen eines der grundlegenden Modelle prozessorientierten Denkens vor: Die Architektur Integrierter Informationssysteme (ARIS). Der renommierte Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Peter Mertens erörtert die Bedeutung der Einstellung von Parametern von Standardsoftware. Curricular-didaktische Grundlagen: Es folgt eine didaktische Auseinandersetzung um Prozessorientierung und den Einsatz von integrierter Unternehmenssoftware. Prof. Dr. Karl Wilbers führt dazu in den Stand der didaktischen Diskussion ein. Prof. Dr. Tade Tramm führt die didaktischen Überlegungen zur Prozessorientierung fort, erörtert deren Zusammenhang mit einer betriebswirtschaftlichen Systemperspektive und legt eine Strategie dar, die Prozesssicht auch auf das Lernen und den Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern über die Arbeits- und Geschäftsprozesse hinweg auszuweiten. Prof. Dr. Franz Eberle reflektiert die Informations- und Kommunikationstechnologien im curricularen Kontext aus einer spezifisch Schweizer Perspektive. Den letzten Beitrag in diesem Themenblock bietet Horst Pongratz, der die Integration von ERP-Systemen an beruflichen Schulen als ein umfassendes Projekt der Schulentwicklung darstellt. Good-practice-Beispiele aus beruflichen Schulen: Die übergreifenden Erörterungen werden im dritten Teil des Buches durch umfangreiche Darstellungen von praktischen Beispielen an beruflichen Schulen ergänzt. Andreas Buder und Birthe Tina Reich-Zies vom Friedrich-List-Berufskolleg (FLB) in Herford reflektieren den Einsatz von SAP-Fallstudien im Unterricht. Bernd Schuller vom Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung Würzburg zeigt auf, wie in einem Schulverbund von Berufsfachschulen und Berufsschulen, SAP in Kombination von Theoriephasen im Klassenraum und Praxisphasen im EDV-Raum genutzt wird. Eike Dörrer vom Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Dienstleistungen in Berlin zeigt einen didaktisch hoch anspruchsvollen, aber auch aufwändigen Weg zur Nutzung von SAP in einer Berufsfachschule. Bernd Strahler berichtet von der Multi-Media Berufsbildende Schule in Hannover, die die beiden dominanten Systeme, MS Nav und SAP, parallel an der Schule einsetzen. Unterstützungssysteme und -angebote für berufliche Schulen: Die Analyse der Beispiele an beruflichen Schulen zeigt, dass die Schulen bei der erfolgreichen Einführung integrierter Unternehmenssoftware und der nachhaltigen Nutzung im Schulalltag auf externe Unterstützung angewiesen sind. Unter diesem Gesichtspunkt stellt Gerd Häuber die Unterstützung von beruflichen Schulen durch das Landesinstitut in Baden Württemberg, Edgar Sailer die Unterstützungsangebote des bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung sowie Helmut Pscheidl-Schubert ein einschlägiges Ausbildungs- und Zertifizierungskonzept in Österreich vor. Außerdem stellt Christoph Hölzlwimmer eine neue Möglichkeit der Unterstützung beruflicher Schulen dar.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-17277

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2010/1727/


Band 03: Cultural Diversity als Herausforderung der beruflichen Bildung. Standards für die Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Professionals als Bestandteil von Diversity Management

Nicole Kimmelmann, Aachen (Shaker Verlag), 2010

Die Frage nach beruflicher Integration und Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund endet nicht beim Zugang zu einer beruflichen Ausbildung, sondern verlangt vom Berufsbildungssystem gerade auch während der Ausbildungsphase, auf ethnisch-kulturell unterschiedliche Lernende in der Zielgruppe professionell einzugehen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Lehrkräften und Ausbildenden zu. Sie benötigen die Kompetenzen, um einerseits besonderen Bedürfnissen und Herausforderungen der Migrantinnen und Migranten gerecht zu werden, andererseits aber insbesondere auch im Sinne eines Diversity Managements die Chancen der kulturellen Vielfalt für alle Beteiligten zu nutzen. Hier setzt das vorliegende Buch an, indem die erste systematische Übersicht an Standards für eine entsprechende Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Ausbildenden der beruflichen Bildung in Deutschland dokumentiert wird. Das entwickelte Standardsystem besteht dabei aus 7 Dimensionen, 22 Standardgruppen und insgesamt 58 Standards. Analysiert wurden alle Bereiche des pädagogischen Handels von der Persönlichkeit des Lehrenden, über die inhaltliche, methodische, soziale und sprachliche Gestaltung der Lernprozesse bis hinzu Fragen des Umgangs mit Konflikten, Kooperationsgestaltung oder die Mitarbeit an der Organisationsentwicklung. Dem Leser werden nicht nur relevante Kompetenzprofile im Zusammenhang mit kulturell unterschiedlichen Lernenden für diese Bereiche aufgezeigt, sondern auch jeweils dahinterliegende Theorien, Studien sowie Beispiele der Umsetzung von Lehrkräften und Ausbildern aus Schulen und Betrieben. Eine Unterteilung der Standards in Niveaus ermöglicht dabei einen zukünftigen Einsatz in der Professionalisierung von Studierenden, Berufeinsteigern sowie erfahrenem Bildungspersonal. Eingebettet sind die Ergebnisse in ein pädagogisches Diversity Management Konzept, das aufzeigt, welche strukturellen Veränderungen in Schulen und Betrieben notwendig sind, um das Handeln der Lehrkräfte und Ausbildenden sinnvoll zu unterstützen. Zusammen bieten die Ergebnisse einen einmaligen Überblick über Maßnahmen und Ansätze, die darauf zielen, Potenziale von allen Schülern und Auszubildenden zu fördern und damit für ein Leben und Arbeiten in unserer multikulturellen Gesellschaft bestmöglich vorzubereiten.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-17117

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2010/1711/


Band 02: Berufliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. Diversity als Herausforderung für Organisationen, Lehrkräfte und Ausbildende

Nicole Kimmelmann, Aachen (Shaker Verlag), 2009

Wie kann eine berufsbildende Schule ein Schulklima schaffen, das die kulturelle Vielfalt der Schüler/innen widerspiegelt und einbindet? Welche Möglichkeiten hat ein Betrieb, die Zusammenarbeit seiner multikulturellen Auszubildenden zu stärken und für den Ausbildungserfolg zu nutzen? Was für Kompetenzen brauchen eigentlich Lehrkräfte und Ausbildende in der Beruflichen Bildung, um mit ihren kulturell unterschiedlichen Lernenden umzugehen? Wie kann man diese Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung trainieren? Diese und weitere Fragen der Beruflichen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft versucht der Band mit exemplarischen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu beantworten. Aufgezeigt werden neben notwendigen Veränderungen auf der organisatorischen Ebene auch Wege zu einer höheren Professionalität der pädagogischen Akteure sowie konkrete Projekte bzw. Ansätze auf Unterrichts-, Betriebs- und Schulebene für die Lernenden. Der Fokus liegt dabei nicht (allein) auf den Schwierigkeiten, die mit einer kulturell diversen Zielgruppe verbunden sind. Die Autorinnen und Autoren zeigen vielmehr, dass und wie die zunehmende (über kulturelle Aspekte hinausgehende) Diversität der Lernenden bei einem erfolgreichen Diversity Management insbesondere auch eine Bereicherung und Chance für alle Beteiligten sein kann.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-12838

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2009/1283/


Band 01: Qualität in Schule und Betrieb. Forschungsergebnisse und gute Praxis

Thomas Bals, Kai Hegemann und Karl Wilbers, Aachen (Shaker Verlag), 2009

Die 15. Hochschultage Berufliche Bildung fanden im Frühjahr 2008 am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung der Universität Erlangen-Nürnberg am Hochschulstandort Nürnberg statt. Das Thema der Tagung „Qualität in Schule und Betrieb“ wurde von etwa 1.500 Teilnehmenden aus Forschung, Schulen, Unternehmen und Politik in 17 Fachtagungen, 26 Workshops, einer Posterausstellung, zwei Kurzvortragsbänden, einem Dutzend Exkursionen sowie 21 Ausbildungsprojekten bearbeitet.

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URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-11006

URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2008/1100/